Stefanus-Gemeinschaft

Die Stefanus-Gemeinschaft ist eine internationale, christliche Bildungs- und Freundesgemeinschaft, deren Ziel es ist, Jugendliche, Frauen und Männer zu ermutigen und zu befähigen, Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen. Sie wurde 1948 in Deutschland durch Alfred Lange gegründet. Stefanusgruppen gibt es in Deutschland, Österreich, der Schweiz und seit 1962 auch in Liechtenstein.

Stefanus will Menschen unterstützen, selbstbewusst und offen ihr Leben zu gestalten. Dialogfähigkeit und Eigenverantwortung werden gefördert, das Bewusstsein für die Vielschichtigkeit von Situationen und Problemen wird geweckt und Kritikfähigkeit entwickelt, damit jeder die Aufgaben in seinem Lebensbereich verantwortungsvoll wahrnehmen kann. Dafür gibt es ein breites Bildungsangebot im Kloster Heiligkreuztal.


Die Stefanus-Gemeinschaft, der Stefanus Liechtenstein e.V. angehört, befindet sich in Heiligkreuztal. Unsere Patrone sind der Hl. Stefanus und der Hl. Niklaus von Flüe. Orientiert an diesen Vorbildern ermutigen und befähigen wir uns und andere, unsere Aufgaben in der Gesellschaft verantwortungsvoll wahrzunehmen.

Wesentliches Merkmal der Stefanus-Gemeinschaft ist die gelebte Freundschaft im
verständnisvollen Nebeneinander
vertrauensvollen Miteinander
-
helfenden Füreinander

Sie wird vertieft
- bei Stefanus Liechtenstein e.V. und anderen Stefanus-Gruppen
- in der Bildungsstätte Kloster Heiligkreuztal, Oberschwaben
- im Bildungshaus St. Stefanus in Karres, Tirol
- und überall dort, wo sich Stefanusfreunde treffen


Erläuterung zur Landkarte: Heiligkreuztal ist ein kleiner Ort in Oberschwaben, etwa 50 km nörldich von Ravensburg entfernt. Von Liechtenstein fährt man 160 km resp. zwei gute Fahrtstunden mit dem Auto.



Luftansicht des Klosters Heiligkreuztal, ein 1227 gegründetes ehemaliges Zisterzienserinnenkloster in Oberschwaben.

Die nahe der oberschwäbischen Stadt Riedlingen an der Donau gelegene Klosteranlage vertritt beispielhaft den mittelalterlichen Typus der "Klosterstadt". Stilelemente der Romanik, der vorherrschenden Spätgotik, der Renaissance und des Barock verbinden sich in ihren Mauern mit modernen Elementen der liebevollen Renovierung in unverwechselbarer Weise.

Das von einer 2 km langen Klostermauer umschlossene Gelände engt nicht ein, sondern lässt Geist und Seele Unbeschwertheit in Geborgenheit spüren. Befreit von der Überfrachtung des alltäglichen Lebens erschliesst sich dem aufmerksamen Besucher die Innerlichkeit und Einfachheit der Anlage entsprechend der zisterziensischen Tradition.